Rehasport in Hamburg


Aktiver Förderer des Rehabilitationssports in Deutschland
 

Über den Rehasportverein in Hamburg? 
Der Gesundheits- und Rehasportverein Hamburg e. V. ist als Leistungserbringer für Rehabilitationssport nach §64 SGB anerkannt und zertifiziert. Als Mitgliedsverein des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Hamburg e. V. (BRS Hamburg)
 

und des Hamburger Sportbundes e. V. (HSB) bieten wir in Hamburg Rehasport für Menschen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat an.

Was ist Rehabilitationssport (Rehasport)?
Die Betonung beim Rehabilitationssport liegt auf dem Wort Sport. Dieses Bewegungstraining wird vom Arzt mit dem Ziel verordnet , die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und ergänzen.
 

Ziele und Zielgruppen
Das Ziel des Rehabilitationssports ist Menschen zu helfen, die bereits eine Erkrankung haben, behandelt oder sogar operiert wurden. Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden, ist der Rehabilitationssport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens.
Ebenso ist der Rehabilitationssport „Hilfe zur Selbsthilfe“. Er soll die Verantwortung des Menschen für seine Gesundheit stärken und ihn zu einem langfristigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining auf eigene Kosten motivieren.
„Bewegung ist keineswegs eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern. Vielmehr ist sie die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht.“(Quelle: Spiegel Nr. 5/30.01.06; Auszug aus dem Artikel „Die Heilkraft der Bewegung“)  

Rehabilitations-Sport in der Praxis
Für die Teilnahme am Rehabilitationssport benötigt der Patient eine Verordnung (
Formular 56) seines Arztes. In der Regel umfasst eine Verordnung 50 Übungseinheiten, die in maximal 18 Monaten zu absolvieren sind.Rehabilitationssport wird als Gruppentraining von maximal 15 Personen angeboten. Es werden Übungen zur Verbesserung von Koordination, Kraft und Beweglichkeit durchgeführt. Trainingsziele sind z. B.:
-          Förderung von koordinativen Fähigkeiten
-          Kräftigung der Rumpfmuskulatur
-          Verbesserung der Dehnfähigkeit
-          Lösung von muskulären Verspannungen

Gruppentraining

Sie können in einer Gruppe trainieren und sind dadurch stärker motivieren als beim Training zuhause.

Gesetzliche Grundlagen
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen Sport und Training als so genannte „Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation“ unterstützen. Dieser Leistungsanspruch des Patienten ist im

§64 des Sozialgesetzbuches IX
gesetzlich verankert.

Wenn Rehabilitationssport von einem Arzt über das Formular 56, ähnlich einem Rezept – jedoch ohne das ärztliche Budget zu belasten – verordnet wird, hat der Versicherte darauf einen Rechtsanspruch.
In der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt der Leistungsumfang von Rehabilitationssport 50 Übungseinheiten, die innerhalb eines Zeitraumes von 18 Monaten absolviert werden müssen.
In der
Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport vom 01. Januar 2011 sind alle Leistungen und Anforderungen zwischen den Leistungserbringern und Kostenträgern vertraglich festgehalten.

Spezielle Informationen für Ärzte zum Rehabilitationssport
Rehabilitationssport ist ein vom Arzt verordnetes Bewegungstraining mit dem Ziel, die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und ergänzen. Rehasport kann als Fortsetzung einer ambulanten/stationären Rehabilitation eingesetzt werden:
Die Versorgungskette Akutversorgung - Rehabilitation - Physiotherapie wird durch eine bewegungsorientierte Therapie ergänzt. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat ist der Rehabilitationssport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens.
Ebenso ist der Rehabilitationssport „Hilfe zur Selbsthilfe". Das Verantwortungsbewusstsein der Patienten soll in Bezug auf ihre Gesundheit gestärkt werden und zu einem langfristigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining auf eigene Kosten motivieren. Der Rehabilitationssport hat seinen Ursprung im Versehrtensport und zählt bis heute nicht zu den Heilmitteln, d. h. er belastet nicht das Heilmittelbudget des Arztes.